Der Kunde kann keine eigene Adressliste als Datei hochladen — Adressen werden ausschließlich einzeln erfasst. Hintergrund ist eine notwendige Formatierung, insbesondere für den Druck über Power Ordo Klassik.
🧭 Zweck
Den kompletten Adresslisten-Prozess verstehen, um den häufigsten daraus entstehenden Support-Grund selbst zu lösen.
🛠️ Vorgehen
- Kunde klickt "Empfänger hinzufügen" und gibt die Daten ein.
- Auswahl, ob die Übergabe persönlich (nur Name erforderlich) oder postalisch (vollständige Adresse mit Straße erforderlich, sonst kein Speichern möglich) erfolgen soll.
- Jede Adresse wird einer von zwei getrennten Listen zugeordnet: Trauerbriefliste oder Danksagungsliste.
- Der Kunde kann die Liste beliebig sortieren und sich jederzeit selbst als Excel-Datei exportieren.
- Am Ende gibt der Kunde beide Listen separat frei.
🧠 Klarer Unterschied
Erst wenn der Kunde eine Liste freigibt, erscheint beim Bestatter überhaupt der Menüpunkt "Adressliste"/"Trauerdruckadressen" (der Bestatter erhält dann eine E-Mail: "Empfängerliste übermittelt"). Diese Freigabe gilt für 90 Tage.
⚠️ Wichtig
- Bekannter, häufiger Stolperstein: Legt der Kunde eine Adresse an und ordnet sie z. B. der Trauerbrief-/Kaffee-Einladungsliste zu, gibt dann aber versehentlich die Danksagungsliste frei (oder umgekehrt), erhält der Bestatter den Hinweis "es gibt eine Adressliste, die ist aber leer". Lösung: entweder die andere Liste ebenfalls freigeben, oder jeden Eintrag umformatieren/neu zuordnen.
- Der gesamte Adresslisten-Bereich lässt sich auf Bestatterwunsch über die Module ausblenden (z. B. für Bestatter, die keine Trauerpost anbieten) — das ist laut Martin der Bereich, der am häufigsten auf Zuruf deaktiviert wird.
- Quelle: Kunden-Center-Anleitung. Möchte der Kunde eine bereits übermittelte/freigegebene Liste korrigieren, kann er das nicht einfach selbst nachbearbeiten und erneut übermitteln — er muss dafür eine Nachricht (z. B. über den Kontakt-Bereich) senden.